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Kimberly Rose Heather war schon als 12 jährige Pianistin ein Fernsehstar in Kanada. Sie studierte Gesang und Klavier und feierte Erfolge u.a. an der Oper in Calgary, sowie zuletzt am Stadttheater Lüneburg. Eines Abends stand die Sopranistin auf der Bühne und empfing jubelnden Applaus. „Plötzlich fühlte ich eine Leere in mir und wusste, dass es nicht das ist, was ich suche.“
Sie verließ die „Bretter, die die Welt bedeuten“ als sie ihre Tochter Hannah bekam. Sie forderte ihre ganze Kraft, denn Hannah kam mit einer Gaumenspalte zur Welt und brauchte viele Operationen. „Ich habe in dieser Zeit zu Gott gefleht, wie nie in meinem Leben zuvor.“ Als Hannah 9 Jahre alt ist, stirbt der Vater. „Es kam ans Licht, dass mein Mann ein Doppelleben geführt hatte. Er hinterließ viele Schulden und ließ uns unversorgt. Mir schwand der Boden unter den Füßen; so fern von Zuhause, mittellos und mit einem behinderten Kind. In dieser Zeit erfuhr ich deutlich, wie Gott mir wie ein treuer Freund zur Seite stand.“
Etwa ein Jahr später sang sie auf einer Beerdigung und lernte ihren jetzigen Mann kennen. „Ronald hielt die Trauerrede, die mich sehr beeindruckte...“.

Heute steht sie wieder auf der Bühne mit Liedern, die ihr Leben schrieb. In ihnen gibt sie Gott die Ehre, der sie hingeführt hat, wo sie glücklich sein darf. „Wenn ich heute nach einem Auftritt Applaus entgegennehme, bete ich jedes Mal: „Ja Herr, das ist es, was ich immer gesucht habe.“
Ronald Willems ist Kabarettist, Liedermacher und Pastor einer freien evangelischen Gemeinde. Als junger Mann hatte er Erfolge als Komiker und arbeitete mit Michael Schanze, Karl Dall, Otto Waalkes und Hape Kerkeling. Eines Tages hatte er einen Auftritt im St.Pauli Stadion in Hamburg. „Es ist berauschend, wenn fünfzehntausend Leute applaudieren. Es hört sich an wie tosende Meeresbrandung. Doch während ich mich verbeugte und der Menge zuwinkte, wusste ich tief in mir: Das ist es nicht, was ich suche.“

1985 kam er zum Glauben an Jesus Christus und verließ die Bühne. Nachdem er eifrig die Bibel studiert hatte, wurde er in den Hirtendienst (Pastor) gerufen. Vor einigen Jahren erlitt er einen Schlaganfall. „Ich kam zwar durch Gottes Gnade sehr rasch wieder auf die Beine, doch mein Feuer war weg. Ich war müde und fühlte den Tod in den Knochen“ Seine Gemeinde war seine einzige Geliebte – bis er 2007 Kimberly kennen lernte. „Da ging eine Tür für mich auf, mit der ich nicht mehr gerechnet hatte.“ Wenn Ronald heute nach einem Auftritt Applaus entgegen nimmt, weiß er: „Das ist es, was ich immer gesucht habe.“
Was war es denn, das die beiden Künstler „schon immer gesucht haben“?
“Auf unseren Konzerten erleben wir etwas, das größer ist, als wir selber jemals sein können. Aus Gesprächen mit Konzertbesuchern werden wir oft gewahr, dass ihnen durch unsere Lieder etwas sehr Kostbares ins Herz gelegt wurde: Glaube, Liebe und Hoffnung.
Hier wird für uns ein Traum wahr, den wohl jeder Künstler träumt.”
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